Accolade treibt neue Industrieprojekte mit fast 90.000 m² am spanischen Mittelmeerbogen voran
Die Projekte in Alzira (Valencia) und Alcantarilla (Murcia) bedeuten eine Investition von nahezu 100 Millionen Euro und stärken die Rolle des Mittelmeerraums als einer der wichtigsten Industrie- und Lieferkettenstandorte Spaniens.
Die Region Valencia startete 2026 mit rund 750.000 m² an Industrie- und Logistikflächen im Bau, was laut Savills dem höchsten Projektvolumen der vergangenen Jahre entspricht. Zugleich gewinnen weitere Märkte an der Mittelmeerküste in den Expansionsstrategien von Betreibern und Investoren an Bedeutung, angezogen von guter Anbindung, verfügbaren Flächen und der Kapazität, neue Industrieprojekte aufzunehmen.
Vor diesem Hintergrund hat Accolade, ein paneuropäischer Investor mit Fokus auf nachhaltige Industrieinfrastruktur, zwei Projekte an der spanischen Mittelmeerküste zu einer seiner Wachstumsprioritäten in Spanien gemacht. Die Standorte Alzira, Valencia, und Alcantarilla, Murcia, befinden sich derzeit in der Planungsphase und werden nach dem Build-to-Suit-Modell (BTS) entwickelt, das eine Anpassung der Anlagen an die Bedürfnisse des künftigen Nutzers ermöglicht. Gemeinsam werden sie rund 90.000 m² vermietbare Bruttofläche umfassen und eine Investition von nahezu 100 Millionen Euro darstellen.
„Regionale Märkte gewinnen bei der Standortstrategie für Industrie und Lieferketten zunehmend an Bedeutung. Die Kombination aus Anbindung, verfügbaren Flächen und der Fähigkeit, moderne Objekte zu entwickeln, schafft neue Chancen mit erheblichem Wachstumspotenzial auf mittlere bis lange Sicht“, sagt Eduardo Feliciano, Business Director von Accolade für Iberien.
Alzira: neues Projekt für das Wachstum der Industrie in der Region Valencia
Das wichtigste Projekt des Unternehmens am Mittelmeer liegt in Alzira, einem der etabliertesten Industriestandorte der Region Valencia. Accolade plant die Entwicklung einer rund 65.000 m² großen Plattform, die auf die Bedürfnisse von Industrie-, Logistik- und Distributionsunternehmen zugeschnitten ist, die moderne Anlagen in einer strategischen Lage im Mittelmeerkorridor suchen.
Die Investition liegt bei rund 70 Millionen Euro, und die Anlage wird nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards konzipiert, im Einklang mit der Unternehmensstrategie, Infrastruktur für die künftigen Bedürfnisse der Industrie zu entwickeln. Der Park soll dem wachsenden Interesse an Standorten gerecht werden, die Anbindung, verfügbare Flächen und Zugang zu wichtigen Verkehrskorridoren des Landes vereinen.
Die Lage ermöglicht zudem eine effiziente Anbindung an wichtige Industrie- und Vertriebsknotenpunkte des Landes, darunter den Hafen von Valencia, den Mittelmeerkorridor und die wichtigsten Straßenverbindungen der Region Valencia. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase, in der ein an die erwartete Industrienachfrage der Region angepasstes Konzept ausgearbeitet wird.
Murcia stärkt seine Rolle im Südosten Spaniens
Parallel dazu plant das Unternehmen einen neuen Industriepark in Alcantarilla, einer Gemeinde mit ausgeprägter Industrie- und Wirtschaftstätigkeit in der Region Murcia. Vorgesehen sind rund 23.500 m² Fläche und eine Investition von nahezu 27 Millionen Euro.
Das Projekt, das sich in der Planungsphase befindet, liegt an einem strategischen Standort für nationale und internationale Distribution und wird Branchen mit starker regionaler Präsenz bedienen, etwa die Agrarindustrie, die Lebensmittelbranche oder Aktivitäten im Bereich der Kühlkettenlogistik.
Die wachsende Exporttätigkeit im Südosten Spaniens und die zunehmende Bedeutung Murcias als einer der wichtigsten Agrarindustriestandorte des Landes treiben das Interesse an moderner Infrastruktur voran, die immer anspruchsvolleren technischen und betrieblichen Anforderungen gerecht wird.
Das Mittelmeer gewinnt auf der spanischen Industrielandkarte an Bedeutung
Die Projekte in Valencia und Murcia sind Teil eines breiteren Trends, der den spanischen Industriemarkt verändert. Der Druck auf traditionelle Märkte, der Bedarf an effizienterer Infrastruktur und die Suche nach neuen Standorten mit Wachstumspotenzial begünstigen die Entwicklung regionaler Märkte mit solider Produktionsbasis und guter Verkehrsanbindung.
Accolade geht davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird, insbesondere in Regionen, die Industrietätigkeit, internationale Anbindung und verfügbare Flächen für neue Projekte miteinander verbinden.
„Spanien hat eine bedeutende Chance, seine industrielle Kapazität durch die Entwicklung moderner, nachhaltiger Infrastruktur in regionalen Märkten weiter zu stärken. Mit mehr als 100.000 m² im Bestand und einer Projektpipeline von über 350.000 m² im Land wollen wir unsere Präsenz mit Initiativen ausbauen, die sowohl für Unternehmen als auch für die Standortregionen einen Mehrwert schaffen“, schließt Feliciano.